Flexibilität als Zukunftsmodell

Flexibilität und Weiterentwicklung sind aus der modernen Arbeitswelt aus zwei Gründen nicht mehr wegzudenken: 

  • Junge Talente wollen nicht nur gefördert werden, sie wollen gefordert werden – und zwar möglichst vielfältig. Keiner möchte heute noch sein Leben lang ein und dieselbe Tätigkeit ausüben. Reskilling kann nicht nur die eigenen Aufstiegschancen verbessern, sondern auch für die nötige Abwechslung und Motivation sorgen.
  • Während neue Technologien den Markt überhäufen, bleibt die Fachkräftesuche schwierig. Auch aus Arbeitgebersicht ist das Reskilling bestehender Mitarbeiter daher vielversprechend und gleichwohl kostengünstig.

Reskilling, Upskilling oder beides?

Die Frage nach Weiterbildungsmöglichkeiten ist aus Bewerbungsgesprächen kaum wegzudenken. Dabei wissen viele Bewerber nicht, was sich hinter den Begriffen Weiter-, Aus- und Umbildung eigentlich verbirgt. Auch in den Personalabteilungen werden die Begriffe oft verwechselt: Reskilling und Upskilling werden meist mit dem gleichen deutschen Wort Weiterbildung übersetzt, denn sie implizieren beide einen Lernprozess. 

Dabei beschreiben die beiden Begriffe verschiedene Arten von Weiterbildung. Upskilling bedeutet, dass Mitarbeiter neue Skills erlernen, die sie in ihrer aktuellen Position anwenden können. Sie bauen dabei auf bereits bestehende Fähigkeiten auf. Reskilling hingegen soll Mitarbeiter auf neue Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens vorbereiten und Skills vermitteln, die in ihrem bisherigen Job nicht unbedingt zum Einsatz kamen. Beide Formen der Weiterbildung sind entscheidende Werkzeuge für Unternehmen, die konkurrenzfähig bleiben wollen.

Krisenfest und zukunftsfähig durch Reskilling

Die Corona-Krise macht einmal mehr deutlich, wie flexibel Unternehmen auf Herausforderungen und eine sich ständig verändernde Arbeitswelt reagieren müssen, um zukunftsfähig zu sein. Treiber dieser Veränderungen sind nicht zuletzt auch technologische Fortschritte, die eine agile, kreative und anpassungsfähige Belegschaft fordern. Diese Technologien bringen zwei grundlegende Veränderungen für Unternehmen mit sich:

  • Laut des Future of Jobs Report 2020 werden neue Technologien das Wachstum in allen Branchen weiter vorantreiben und damit auch die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern und Skills erhöhen. Dies sind zunächst gute Nachrichten, jedoch sollten sich Unternehmen frühzeitig darauf einstellen, ihre Mitarbeiter auch entsprechend zu schulen.
  • Gleichzeitig werden bis 2030 schätzungsweise eine Milliarde Menschen aufgrund von Technologien wie künstlicher Intelligenz oder fortschreitender Automatisierung von Arbeitsabläufen auf Umschulungen angewiesen sein. Die Mitarbeiter sollten rechtzeitig über Umstrukturierungen in Kenntnis gesetzt und mit den nötigen Reskilling-Programmen aufgefangen werden.

Talente richtig fördern und einsetzen – was Sie beachten sollten 

Bestandsaufnahme
Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über vorhandene und benötigte Fähigkeiten in Ihrem Unternehmen: Welche Positionen gilt es zu besetzen? Und welche Mitarbeiter können Sie dort einsetzen?

Flexible Personalprozesse
Stellen Sie moderne und anpassungsfähige HR-Tools zur Verfügung, um Mitarbeiter effektiv dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden. Ihre Personalprozesse sollten dabei stets flexibel genug sein, um auf strukturelle Veränderungen und Krisen vorbereitet zu sein.

Mitbestimmung
Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, ihre Karrierewege aktiv mitzubestimmen. Dies fördert die Motivation und wirkt sich positiv auf die Lernkurve aus. Durch personalisierte Um- und Weiterbildungsprogramme können sich Ihre Mitarbeiter zielgerichteter entwickeln.

Reskilling-Tools
Es gibt inzwischen viele Softwarelösungen, die das Reskilling Ihrer Mitarbeiter erleichtern. Nutzen Sie Tools, die es Ihnen von Anfang an erlauben, Mitarbeiter, Fähigkeiten, Lerninhalte und Karrieremöglichkeiten miteinander zu verbinden (z.B. Skills Cloud von Workday). So können Sie Positionen und Projekte schneller und zielgerichteter besetzen.

Und Ihre Arbeitgebermarke?

Wir haben einen Test entwickelt, der Ihnen in maximal 5 Minuten zeigt, wie gut Ihre Arbeitgebermarke ausgebaut ist. Nach Beantwortung der Fragen erhalten Sie passgenaue Analysen und Handlungsempfehlungen. Passend zu Ihrem Ergebnis können Sie außerdem eine Erstberatung zum Thema Employer Branding mit uns vereinbaren. Wie wettbewerbsfähig sind Sie?

Quellen: